10 for quatra - Stimmen aus dem Team
Zum Jubiläum möchten wir nicht nur feiern, sondern auch zuhören. Denn was wäre quatraCare ohne die Menschen, die es Tag für Tag mit Leben füllen? In unserer neuen Interviewreihe „10 for quatra“ kommen Kolleg:innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu Wort. Sie teilen mit uns, was sie mit quatraCare verbinden, wie sie unsere Entwicklung erlebt haben – und was für sie den Arbeitsalltag bei uns besonders macht.
Diesmal spricht unsere Akademieleitung Kerstin Jörn – mit inspirierenden Einblicken, langjähriger Erfahrung und einer besonderen Perspektive auf die Entwicklung der Akademie.
Vielen Dank, Kerstin, dass du dir die Zeit für ein Interview genommen hast.
Was hat dich dazu bewegt, Teil unseres Teams zu werden?
"Vor meiner Tätigkeit bei der quatraCare Gesundheitsakademie habe ich durch meinen ehemaligen Arbeitgeber bereits Kontakt zu den Kollegen gehabt.
Ich habe die Kontakte stets als professionell und verbindlich wahrgenommen, was mir stets gut in Erinnerung geblieben ist und mich neugierig gemacht hat.
Die Gesundheitsbranche hat mich immer sehr begeistert, privat interessiere ich mich auch sehr für gesundheitliche Themen und als Herr Niebuhr auf mich zugekommen ist und mir die Position der Akademieleitung angeboten hat, habe ich natürlich „Ja“ gesagt."
Was war dein erster Eindruck vom Campus Eilbek und was hat sich seitdem aus deiner Sicht verändert?
"Das Erste, was mir aufgefallen ist war das dynamische Team. Diese Stärke haben wir noch immer, was eine positive Atmosphäre bildet. Außerdem waren es die kompakten und offenen Räumlichkeiten, die es mir sehr angetan haben.
Verändert hat sich dennoch eine Menge: Wir sind als Unternehmensverbund stärker zusammengewachsen und konnten neue Campus Standorte dazugewinnen. Wir wachsen trotz der Höhen und Tiefen stetig gemeinsam weiter. Denn das ist auch Wandel.
Außerdem haben wir unsere Räumlichkeiten noch einmal modernisiert, was zu einem schönen Ambiente beiträgt."
Welche Vision hast du für den Campus Eilbek? Wo siehst du uns in den nächsten Jahren?
"Ich möchte vieles beibehalten, mein besonderer Fokus liegt hierbei auf der Menschlichkeit, unseren passgenauen Angeboten und der persönlichen und fachlichen Zusammenarbeit. Dies ermöglicht uns einen direkten und nahen Austausch mit den Kund:innen.
Für unser Unternehmen wünsche ich mir ein weiteres gutes Wachstum. Ich stelle mir hierbei einen großen Bildungscampus vor, ähnlich wie ein Gesundheitszentrum, mit ausgewählten Partnern. Wir werden stärker in den einzelnen Gesundheitsbranchen differenzieren und mit neuen Weiterbildungsangeboten starten. Wir haben schon einiges geschafft und werden uns weiterhin zukunftsorientiert ausrichten.
Die Entwicklung soll in meinen Augen besonders auf den Lernmodellen liegen. Wir wollen weiter an verschiedenen Angeboten arbeiten: Blendet Learning, digitales und hybrides Lernen macht dies möglich. Wir wollen unseren Kund:innen mehr Flexibilität beim Lernen bieten und ebenso individuelle Lernsettings ermöglichen. Unser Ziel ist es eine Lernatmosphäre zu schaffen, die sich nicht wie „lernen“ anfühlt. Dazu werden wir kurze kompakte Lernformate anbieten und auch auf Gamification setzen."
Wie möchtest du den Austausch zwischen den Standorten stärken? Gibt es schon erste Ansätze?
"Wir haben bereits ein gutes System durch feste Strukturen und Austauschformate. Diese finden in regelmäßigen Abständen in Präsenz statt, wobei wir gegenseitig die jeweiligen Standorte besuchen.
Wichtig ist in jeder Hinsicht, dass wir den menschlichen Austausch nicht vergessen und auch weiterhin fördern.
Ich würde mir wünschen, dass wir uns mehr als ein Unternehmen sehen und nicht als Konkurrenz trotz der unterschiedlichen Gegebenheiten und des differenzierten Wachstums. Hier ist es mein Ziel, Teamevents und Teambuildings stärker standortübergreifend zu fördern. Dazu gibt es viele neue Ansätze, die wir zeitnah weiter aufgreifen werden. Es ist uns wichtig, dass es ein gutes Miteinander gibt."
Was unterscheidet die quatraCare Gesundheitsakademie deiner Meinung nach von anderen Bildungsträgern?
"Wir haben eine wirklich tolle positive Arbeitsatmosphäre. Mir gefällt besonders, dass der Mensch bei uns im Fokus steht und wir allen Mitarbeitenden individuelle Fördermöglichkeiten bieten. Das alles fördert das leistungsorientierte Arbeiten in unseren Teams.
Was uns in meinen Augen auch von der Konkurrenz unterscheidet ist die Stabilität unseres Unternehmens, vor allem mit Hinblick auf unser 10-jähriges Jubiläum. Wir haben einen wirklich guten Bekanntheitsgrad und ein tolles Netzwerk."
Was ist das Besondere am Campus Eilbek und der Umgebung?
"Definitiv die zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung. Wir können mit der U- und S-Bahn, sowie dem Bus oder Auto von überall gut herkommen.
Wir freuen uns auch darüber unser Netzwerk hier in Eilbek gut ausgebaut zu haben und noch zu erweitern.
Außerdem haben wir direkt einen Rewe Supermarkt im Haus. Besser geht es kaum."
Welche Chancen und Potenziale siehst du aktuell im Bildungsbereich, speziell für unseren Standort?
"Unsere größte Chance ist es das gemeinnützige Geschäft etwas zu verringern und mehr Schwung ins Selbstzahlergeschäft zu bringen. Hier haben wir schon die ersten Schritte gemeistert, was mich sehr stolz macht.
Die hohe Dynamik in der Bildungsbranche ist für uns ein Vorteil, da wir selbst ein sehr dynamisches Unternehmen mit einem ebenso dynamischen Team sind.
Zusätzlich bietet die KI Entwicklung auf allen Ebenen eine große Möglichkeit, besonders in Bezug auf zukunftsorientiertes Lernen. Die Technik kann individuelles Lernen ermöglichen, verschiedene Prozesse automatisieren und das Arbeitsvolumen verringern."
Wie möchtest du unser Angebot strategisch weiterentwickeln, um auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein?
“Wir werden weitere Branchenangebote aufbauen und unser Selbstzahlergeschäft weiter ausbauen.”
Was bedeutet für dich eine gute Zusammenarbeit im gesamten Team?
"Gute Zusammenarbeit bedeutet für mich, dass man ehrlich miteinander ist. Ich wünsche mir im Team eine feste Vertrauensbasis und dass man offen und ungezwungen miteinander sprechen kann.
Mir ist wichtig, dass wir im Team auch schwierige Themen besprechen können. Man muss sich auch mal Luft machen dürfen, wenn etwas nicht optimal läuft. Und trotzdem ist es mir wichtig, dass wir perspektivisch lösungsorientiert denken, reflektiert sind und offenbleiben. Gegenseitiges Vertrauen hilft hierbei sehr, vor allem wenn man die Stärken und Schwächen untereinander sieht und annimmt. Dies ermöglicht eine klare Aufgabenverteilung."
Wie förderst du eine offene, transparente Kommunikationskultur innerhalb der Gesundheitsakademie?
"Ich versuche selber möglichst offen zu kommunizieren, indem ich mein Umfeld immer wieder ermutige Themen miteinander zu besprechen. Ich versuche die Perspektive meines Gegenübers mit aufzugreifen, das ist besonders wichtig.
Mir sind die Präsenzveranstaltungen dabei eine große Hilfe, sowie die flachen Hierarchien im Unternehmen. Wir können so viel wertschätzender miteinander arbeiten.
Am wichtigsten ist mir das Feedback des Teams, um selbst lösungsorientiert handeln zu können."
Welche Werte sind dir besonders wichtig?
“Loyalität, Offenheit, Freude an Dynamik, Entwicklungsorientierung, Ehrlichkeit, Respekt, Akzeptanz und einen wertaschätzenden Umgang.”
Wie lebst du diese Werte im Umgang mit Mitarbeitenden?
"Durch Geduld.
Ich versuche alle zu sensibilisieren und mitzunehmen und diese Werte vorzuleben. Es ist hier sehr wichtig Grenzen aufzuzeigen, wenn es zu kritischen Situationen kommt.
Außerdem habe ich in den letzten Jahren gelernt, dass die Werte der Mitarbeitenden ebenso wichtig sind wie die fachliche Kompetenz."
Welche Rolle spielen individuelle Bedürfnisse und Lebenssituationen von Mitarbeitenden für dich?
"Grundsätzlich sind mir die Bedürfnisse und Lebenssituationen wichtig. Es ist schwierig persönliches und fachliches immer zu trennen, daher ist es schön das im Team das nötige Vertrauen gibt. Es hilft enorm in der Zusammenarbeit.
Für mich ist es gut, wenn Mitarbeitende ihre Bedürfnisse kennen und benennen können. Für ein gutes Gelingen in der Zusammenarbeit kann die Selbstreflexion von Mitarbeitenden sehr helfen. So können wir ggf. Rahmenbedingungen anpassen, wenn Lebensumstände für den Moment zu schwierig werden.
Mein Wunsch ist es dennoch, dass man persönliche Angelegenheiten nicht zu 100 Prozent mit zur Arbeit trägt. Wir bieten unseren Mitarbeitenden immer Unterstützung an, aber sie müssen auch an sich selbst arbeiten. So wie alles im Leben ist es keine Einbahnstraße."
Was ist deine persönliche Motivation, mit Menschen in Bildung und Entwicklung zu arbeiten?
"Ich kann etwas verändern. Ich empfinde meine Arbeit als sehr sinnvoll. Meine Tätigkeit macht mir besonders Spaß, weil ich Einfluss auf verschiedene einzelne Lebenswege haben kann und diese ins positive ändere. Wir können so in enger Zusammenarbeit viele Ziele erreichen.
Bildung ist ein faszinierendes Thema, denn Bildung und Lernen sind sehr komplex. Sie sind der Schlüssel für Wertevermittlung und ein gutes gesellschaftliches Miteinander. Bildung kann Toleranz und Zusammenhalt fördern und die gesamte Gesellschaft stärken. Es ist etwas fundamentales und wir setzen mit unserer Arbeit an diesem wichtigen Punkt an."
Zum Schluss: Hast du eine Botschaft oder ein Motto, dass du uns mitgeben möchtest?
„Zufriedenheit ist eine Entscheidung.“
Vielen Dank, liebe Kerstin, für deine Zeit und dieses tolle Interview! Wir wünschen dir für deine Babypause alles Gute und freuen uns schon jetzt darauf, nach deiner Rückkehr weitere spannende Einblicke mit dir zu teilen.
