10 for quatra - Stimmen aus dem Team
Zum Jubiläum möchten wir nicht nur feiern, sondern auch zuhören. Denn was wäre quatraCare ohne die Menschen, die es Tag für Tag mit Leben füllen? In unserer neuen Interviewreihe „10 for quatra“ kommen Kolleg:innen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zu Wort. Sie teilen mit uns, was sie mit quatraCare verbinden, wie sie unsere Entwicklung erlebt haben – und was für sie den Arbeitsalltag bei uns besonders macht.
Diesmal spricht unser Kollege Antonio – mit Leidenschaft fürs Unterrichten, tiefem Engagement und einer beeindruckenden Perspektive darauf, was echte Bildung bewirken kann.
Weißt du noch, was dich damals dazu bewogen hat, Teil unseres Teams zu werden?
"Einer der Gründe, der mich persönlich seit über 10 Jahren stets motiviert bei quatraCare tätig zu sein, ist es zu unterrichten. Dafür brenne ich bis zum heutigen Tag.
Es ist zwar kaum zu glauben, nach 10 Jahren zu behaupten, nicht betriebsblind geworden zu sein, aber jeder Unterrichtstag ist wie ein neues Abenteuer, angehaucht aus Bewegung, Dynamik, Wissen, Lernen und Spaß.
Das großartige Team, die Teilnehmenden und die Vorgesetzten bei quatraCare sind weitere essenzielle Gründe für meine anhaltende Motivation. Eine Mischung aus hilfsbereiten und zugewandten Kolleginnen und Kollegen und ein authentischer und respektvoller Umgang seitens der Vorgesetzten begeistern mich immer wieder aufs Neue.
Hierbei möchte ich auch die herausragende Marketingabteilung erwähnen, die tagtäglich Menschen durch die Social Media Auftritte und Jobmessen anspricht und Anreize schafft, für die Qualifizierungen im Gesundheit- und Sozialwesen.
Die quatraCare Gesundheitsakademie ist meiner Meinung nach nicht nur ein Arbeitgeber, sondern es ist ein Ort der Zusammenkunft von verschiedenen Persönlichkeiten, mit unterschiedlichen Stärken. Ein Ort, an dem jede Person genau die besagten Stärken ausleben kann. Dafür bin ich sehr dankbar und freue mich auf die nächsten 10 Jahre."
Wie hast du die ersten Jahre im Unternehmen erlebt? Was hat sich seitdem verändert?
"Das Unternehmen hat im letzten Jahrzehnt ein enormes Wachstum und eine hohe Entwicklung erlebt.
Es wurde eine starke Struktur und eine gut gelungene Organisation aufgebaut, auch wenn es manchmal nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. Ich kann mich an die Anfänge bei quatraCare erinnern, als alles noch im Aufbruch war und einiges eher chaotisch wirkte. Ein Beispiel sind die Lernthemen, die sich Jahr für Jahr positiv weiterentwickelt haben. Es wurde viel an der Digitalisierung gearbeitet."
Was macht den Campus Eilbek für dich besonders, sowohl im Arbeitsalltag als auch im Zusammenspiel mit Teilnehmenden?
"Meiner Meinung nach verfolgt die quatraCare Gesundheitsakademie den Grundsatz: „Hier geht es nicht nur um Ausbildung, sondern um echte Bildung, die euch persönlich und beruflich weiterbringt.“
Es wird ein Raum für die Persönlichkeitsentwicklung geschaffen, auch wenn dies unbewusst stattfindet. Hier geht es nicht nur darum, dass die Teilnehmenden am Ende der Weiterbildung ein Zertifikat erwerben. Vielmehr geht es auch darum, dass die Teilnehmenden über sich selbst hinauswachsen können und ihren Blick mit mehreren Perspektiven auf das Leben und unsere Gesellschaft öffnen.
Ich habe einige berufliche Weiterbildungsträger kennenlernen dürfen, jedoch habe ich nur an diesem Standort beobachten können, dass die Teilnehmenden die eigene Perspektive verändern und ein Mechanismus von Selbstreflexion aktivieren.
Es ist faszinierend zu erleben, dass einige Teilnehmende in den ersten Wochen der Qualifikation skeptische Sätze erwähnen, aber nach einigen Unterrichtseinheiten anfangen Feuer und Flamme für den Beruf zu werden und sich sogar erkundigen, welche Weiterbildungsmöglichkeiten es gibt. Das ist für mich das Ergebnis der großartigen pädagogischen Arbeit von allen Kolleginnen und Kollegen, die sich enorm einsetzen, damit jedes Individuum seine persönlichen Stärken erkennt und ausschöpft.
Wenn wir es schaffen Menschen eine neue Perspektive zu ermöglichen, gemeinsam die persönlichen Stärken herauszufinden und die Möglichkeit bieten sich beruflich und menschlich weiterzuentwickeln, dann bin ich der festen Überzeugung, dass genau dies das Besondere an unserem Standort ist."
Gibt es Ideen, wie die Zusammenarbeit oder der Austausch mit Teilnehmenden weiter gestärkt werden kann?
"Dass die Betreuungskräfte alle 14 Tage beim Pflegeheim Kursana-Domizil Billstedt hospitieren, ist eine gute Möglichkeit, um mehr Zusammenarbeit und Austausch zu stärken. Hierbei können Praxis und Theorie verbunden werden.
Eines der Ziele bei quatraCare ist es, das abstrakte Denkvermögen bei den Teilnehmenden zu fördern. Abstraktes Denken bedeutet etwas zu hinterfragen und nicht gleich anzunehmen, nur weil es in einem Lehrbuch steht. Diese Methode verursacht einen besseren Austausch zwischen Teilnehmenden und erzielt eine gute Zusammenarbeit.
Hierbei ist es die Fähigkeit, das Wesentliche zu erfassen, um daraus logische Schlüsse und Einsichten zu ziehen oder auch neue Erkenntnisse zu gewinnen."
Gibt es ein Erlebnis oder einen Moment, der dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?
"Es sind zwar viele Jahre vergangen, aber ein magischer Moment ist bei mir immer noch im Gedächtnis geblieben.
Es waren sieben Teilnehmende bei quatraCare, die ich auch gerne liebevoll die ‚Glorreichen 7‘ genannt haben. Diese Personen haben alles zusammengemacht, sei es gemeinsames Lernen oder Gruppenaktivitäten. Sie saßen alle stets in derselben Reihe. Morgens haben sie gemeinsam gefrühstückt und über die Lernfelder gesprochen und abends haben sie miteinander geschrieben oder telefoniert. Die ‚Glorreichen 7‘ wurden durch die zufällige Begegnung bei quatraCare zu wahren Freunden.
Als Dozent hat es mir Freude bereitet, diese Gruppe zu unterrichten. Sie spielten nicht ständig mit den Handys oder waren unaufmerksam während des Unterrichts, sondern haben alles aufgesaugt, was wir Lehrkräfte unterrichtet haben. Sie stellten viele Fragen und beteiligten sich am Unterricht.
Am letzten Tag lag auf meinem Schreibtisch eine selbstgemachte und eingerahmte Urkunde, auf der alle sieben Personen unterschrieben haben.
Das war dieser besagte Moment, in dem ich mir gesagt habe: „Das ist es!“
Zu beobachten, wie sich die Teilnehmenden in dieser Zeit bei der quatraCare beruflich sowie menschlich weiterentwickelt haben, ist der Lohn von einem Dozenten."
Hast du ein persönliches Motto oder eine Botschaft, die du Kolleg:innen und Teilnehmenden gerne mitgeben möchtest?
"Mein Lebensmotto ist stets gewesen:
„Brenne für etwas, mit Leidenschaft, Hingabe und Entschlossenheit.
Brenne für etwas, das dich persönlich ausmacht und du wirst ungewöhnliche Kraft und Stärke entfalten.
Brenne für etwas, und du wirst Fähigkeiten erlangen, von denen du nichts wusstest.“"
Vielen Dank, lieber Antonio, für deine Zeit und die spannenden Einblicke in deine Arbeit bei quatraCare! Wir freuen uns, dich auch weiterhin als engagierten Kollegen in unserem Team zu wissen und sind gespannt auf viele weitere inspirierende Geschichten mit dir.
